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Frühlingskonzert am QG

Am sommerlichen Mittwochabend, 31. Mai, stand wieder das Frühlingskonzert des Mittel-Oberstufenchores unter Beteiligung zahlreicher Kolleg(inn)en, einiger Eltern und aller Musikkurse an. In der sehr gut besuchten Aula führte Miriam Haas charmant durchs Programm: dabei erklang zunächst eine gefällige Mischung populärer Chormusik von John Rutter („Look at the world“), über Abba („Thank you for the Musik“) bis Queen („Bohemian Rhapsody“), begleitet am Klavier von Friedemann Treutlein. Die etwa 75 Sängerinnen und Sänger des Chores fanden sich von Beginn an gut ein und überzeugten z.B beim  letzten Stück vor der Pause durch rhythmische Genauigkeit, einheitliche Absprachen und schmissiger Interpretation.
Abgerundet wurde der erste Teil durch zwei reizvolle Filme. Hier wurde – parallel zum Vertonen von Text in Musik – Poesie in Film umgesetzt. Entstanden waren unter Anleitung von Frau Ertinger zwei Verfilmungen zu den Gedichten „Augen der Großstadt“ von Kurt Tucholsky (Laura Haigis/Eva Hübner) und „Alles!“ von Antonia Keinz (Charlotte Schuchmann/Mirjam Rempfer/Lea Walter), die einen ganz eigenen, beeindruckenden Zugang zu den Gedichten zeigten.
Nach der erfrischendn Pause wurde es sehr spannend: Die FS Musik (federführend Ortrud Mulkerrin und Melanie Bürck) hatte sich die Teile 1 bis 3 von Orffs Carmina burana vorgenommen und dafür auch eine Kooperation mit der JMS Steinlach unter Leitung von Schlagzeuglehrer Joachim Gröschel auf die Beine gestellt. Die etwa fünfmonatige Vorbereitung hatte sich gelohnt: Das komplexe Zusammenspiel zwischen großem Chor, Schlagzeugern (Gabriel Bauer, Samuel Wütherich, Christian Heusel, Jann-Matti Pallas, Steven Eissler, Joachim Gröschel) und Pianisten (Andreas Gut und Friedemann Treutlein) lief rund. Der Chor war voll auf der Höhe: so meisterte der Sopran gleich zu Beginn seine gefürchteten hohen Töne bis h“ („Oh, Fortuna!“) souverän, die Altistinnen entwickelten einen homogenen warmen Klang („Chume, Geselle min“) und die Männer präsentierten sich rhyhmisch sicher und gut aufgelegt („Fortune plango“): man konnte sich auf sie verlassen! Das Publikum ließ sich gerne auf die sommerliche Reisein das Mittelalter nehmen und belohnte dies Gesamtleistung mit lang andauerndem Beifall, Bravorufen und großzügigen Spenden.

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Kategorie: Tagebuch
Veröffentlicht am 16. Juni 2017