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Schullandheim der Klasse 7a im „Albläufer“

Die Anreise
Während andere Schüler in den Unterricht gehen mussten, warteten wir vor der Schule, bis wir mit unseren Fahrrädern losfuhren. Wir radelten fröhlich los. In Öschingen aber konnte eine Schülerinnicht mehr mithalten und musste deshalb mit dem Auto gefahren werden. Die Fahrt war nicht leicht,schon bald ging es brudaaal steil hoch. Außer der harten Frau Roller, unserer begleitenden Lehrerin,zu und ein paar anderen Schülern hat es niemand geschafft, die Steige ohne Schieben hochzufahren. Nach drei Stunden kamen wir dann endlich am „Albläufer“ an. Wir freuten uns alle auf das Mittagessen. Es gab Putengeschnetzeltes, Reis, Gemüse und Salat und zum Nachtisch Fruchtjoghurt.
Nach dem vorzüglichen Essen trafen wir uns im Seminarraum und lernten usere Betreuer für die Woche kennen. Am Nachmittag zogen wir mit Karte und Kompass bewaffnet in Gruppen los, um eine Orientierungsrunde zu drehen. Als wir verschwitzt nach Hause kamen, durften wir erstmal gründlich duschen. Nach dem Vesper hatten wir Freizeit!
Johanna, Lilian, Sandrina

Der Dienstag
Nach dem Frühstück trafen wir uns im Versammlungsraum. Dort erklärten uns die Pädagogen den Weg auf der Karte und die Gefahrenstellen. Nachdem sich drei Gruppen auf die Suche nach der Seitzhütte gemacht hatten, machte die vierte Gruppe noch leckeren Stockbrotteig. Nach einer anstrengenden Wanderung zur Seitzhütte suchte sich jeder einen Grillstock. Danach ging es los zum Niedrigseilparcours. Dort wurde einem/einer aus der Gruppe die Augen verbunden und er/sie musste mit Hilfe von den Anderen den Niedrigseilparcours überwinden. Es hat sehr viel Spaß gemacht. Nach langer Anstrengung gab es Würstchen und Stockbrot. Leider fielen viele Würstchen in das Feuer und es entstand ein richtiger Würstchenfriedhof. Nach dem Grillen ging es auch schon wiedeer mit vereinter Kraft zurück. Im Seminarhaus haben wir Billard und Tischkicker gespielt. Danach gab es Vesper. Gegen 21:00 Uhr gab es unsere selbst erfundene Comedy-Show „Mais TV“. Das ist eine auf schwäbisch gesprochene Witzevorstellung mit Jonas als Moderator. Nach dem langen, schönen, anstrengenden Tag gingen wir schlafen.
Celina, Kim, Amirtha

Der Mittwoch
Am Mittwochmorgen wurden wir vom Duft der frisch aufgebackenen Brötchen aufgeweckt. Um 9:00 Uhr bekamen wir von Philipp, dem Betreuer des „Albläufer“-Seminarhauses, Sicherheitsanweisungen für das anstehende Baumklettern. Dann ging es auch schon in den davor ausgewählten Teams los. Den Weg zu den teilweise 30 bis 50 Meter hohen Bäumen mussten wir selber mit Karte und Kompass finden. Stefan, ebenfalls ein Betreuer des Seminarhauses, gab uns nochmal Tipps für das richtige Klettern. Dann ging es auch schon für alle Teams los. Da in den Teams auch Leute mit Höhenangst waren, konnten diese nicht so hoch klettern wie andere Teams, die teilweise bis zu den Spitzen kletterten. Danach ging es für alle Teams zurück zum Seminarhaus, wo uns ein leckeres Abendessen erwartete. Dann konnten wir duschen gehen und die „Mais TV Show“ genießen. Dieser Tag war ein beeindruckender und sehr schöner Tag für uns alle - egal ob mit Höhenangst oder ohne.
Sophie F. und Hanna P.

Der Donnerstag – Gruppe 1
Am Donnerstagmorgen zauberte der Küchendienst ein sehr leckeres Frühstück: Obstsalat mit Naturjoghurt und frischen Pflaumen- und Apfelkuchen. Gut gestärkt machten sich die einzelnen Gruppen auf den Weg ins Ungewisse. Wir waren nur mit Karte und Kompass ausgestattet. Unsere Gruppe wurde am Sportplatz von Holzelfingen ausgesetzt und mit ein paar Tipps von dem Haushälter gingen wir gut gelaunt unserem ersten Ziel, dem Schloss Lichtenstein entgegen. Am Albtrauf entlang setzten wir unseren Weg fort. Dabei kamen wir an vielen Aussichtspunkten und wunderschönen Aussichten vorbei. Nach zwei Stunden gelangten wir sehr hungrig zu dem Schloss. Dort setzten wir uns vor einen Kiosk und gönnten uns Pommes mit Ketchup und Mayo. Nach einer halben Stunde sind wir weiter zum Gießstein gelaufen. Dort machten wir abermals eine Pause, weil wir merkten, dass unsere Füßr schon sehr weh taten und weil wir die Aussicht von dem ca 300 m hohen Berg genießen wollten. Danach ging es noch zu dem Goldloch, einer Höhle, die wir nicht gefunden hätten, wenn da nicht zwei andere Gruppen gewesen wären und uns den Weg zu der Hähle gezeigt hätten. Diese war sehr interessant und der Tropfstein am Ende des Goldloches hat uns besonders gut gefallen. Unser letztes Ziel war das Aufberger Loch, eine riesige Doline. Diese hätten wir auch fast nicht gefunden, wenn wir nicht einen Jägerhochsitz gefunden hätten. Dahinter war die Doline. Sie hat einen Durchmesser von ca. 40 Metern und geht weit ins Erdreich hinunter. Wir sind sofort nach unten geklettert, um uns zwei kleine Höhlen genauer anzuschauen. Die eine war einsturzgefährdet, doch durch die andere konnten wir uns gerade so durchquetschen. In ihr befand sich ein wunderschöner Tropfstein. Den Weg nach hause verbrachten wir mit modernen Liedern, guter Laune und die Freude auf das Abendessen. Müde und erschöpft schleppten wir uns über die Türschwelle. Zum letzten Abendessen lieferte uns das Catering leckere Pizzas. Auch fand zum letzten mal Mais-TV, unser eigen kreierte Comedyshow statt. Müde und erschöpft fielen wir abends in unsere Betten und freuten uns irgendwie wieder auf zu Hause.
Maite, Philomena, Sophie H., Annika, Annabell, Melissa

Der Donnerstag - Gruppe 2
Am Donnerstag hatten wir unsere große Expedition, die der Höhepunkt des Schullandheims war. Auf diesen Tag haben wir uns die ganze Woche vorbereitet. Um 7:15 Uhr wurden wir mit dem Ruf „Morgen, Ihr Luschen!“, aus dem Bett getrommelt. Verschlafen riefen wir: „Morgen, Chef!“ Danach gab es leckeres Frühstück, das zwei Stunden vorbereitet wurde. Respekt! Darauf kamen die zwei Schullandheimleiter, die sehr nett waren. Wir zogen uns um und trafen uns mit den Leitern im Seminarraum und bereiteten uns auf den Tag vor. Dann, ENDLICH, nach zwei Stunden, 40 Minuten und 14 Sekunden kam der lang erwartete Touribus.
Dann ging es endlich los! Unsere reine Männergruppe wurde unterhalb der Ruine Lichtenstein ausgesetzt. Wir liefen 5 km bergauf und waren an unserem ersten Ziel: Die Ruine Lichtenstein. Ein wunderschöner Ausblick und eine beeindruckende Ruine lagen vor uns. Fünf Minuten „Fotoshooting“ und dann ging es weiter. Am Schloss Lichtenstein buchten wir eine illegale Führung. (Natürlich legal, aber eigentlich durften wir es nicht, was wir aber erst im Nachhinein erfuhren.)
Unser nächstes Ziel war der Aussichtspunkt Gießstein. Da wir die ganze Zeit nahe am Abgrund gelaufen waren, war der Ausblick nicht mehr sooo beeindruckend. Eine kleine Vesperpause und dann ging es direkt zum Goldloch. Dort trafen wir auf die Mädchengruppe und zusammen suchten wir das nicht ausgeschilderte Goldloch. Nach einer halben Stunde merkten wir, dass wir auf der falschen Seite der Straße suchten. Typisch Mädchen, denn die Jungs verliefen sich kein einziges Mal, während die Mädchen sich fünfmal verliefen! Mann, Mann, Mann. Kaum waren wir auf der anderen Straßenseite, fanden wir endlich das Goldloch. Es war beeindruckend. Zum Schluss gingen wir zur Doline. Danach gab es Pizza. Mais-TV war wieder sehr gut, und dann war der Tag (für die Lehrer) vorbei!
Philip, Nick D., Nick L., Tom

Die Abfahrt
Am Morgen des 23. September war es Zeit, nach Hause zu fahren. Kurz vor der Abfahrt verspeisten wir die restliche Pizza vom Vortag, Bananen mit Kakaopulver und Gurken. Als alles aufgegessen war, fuhren wir endlich los. Es war eine ereignislose Fahrt, doch dann kam die Öschinger Steige. Dort taten wir uns in Zweiergruppen zusammen, damit eine Person auf die andere aufpassen konnte. Als wir unten angekommen waren, war es nicht mehr weit nach Mössingen. Als schließlich alle an der Schule angekommen waren, bekamen wir unser Gepäck und radelten nach Hause.
Joshua, Noel

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Kategorie: Tagebuch
Veröffentlicht am 11. Oktober 2016